Essen.Trinken.Lebensart

Hoffest 30.05.2018

 

 

 

Young Fast Running Man

Auf seinem selbstbetitelten Debüt Album vereint der Solokünstler Young Fast Running Man Elemente des traditionellen Blues, Rock der 60er Jahre, Country und Folk.Die Bandbreite reicht von klassischen Techniken wie Blues Slide Gitarren, opentuned acoustic fingerstyle,Blues Harps bis hin zu mit Bläsern und Streichern unterlegten Balladen, sowie dem Einsatz von Mandoline und Mundharmonika. Gerade bei letzterem Instrument schwingt der Einfluss von Neil Young mit, aber auch musikalische Urväter wie John Mayall, Bob Dylan und The Kinks haben ihren Fußabdruck hinterlassen.Um aber nicht in bloßer Nostalgie verhaftet zu bleiben, lässt sich Young Fast Running Man genauso von modernen Künstlern wie Eddie Vedder, I am Kloot oder Black Rebel Motorcycle Club beeinflussen.
Authentizität ist bei Young Fast Running Man keine hohle Phrase. Man nimmt dem ursprünglich aus Niederbayern stammenden, charismatischen Songwriter seine in Lieder verpackten Reflexionen über sozialkritische Themen sofort und gerne ab. Mit einer tiefen, klangvollen Stimme besingt er den Lebensprozess und erzählt dabei kritisch, sowie ohne übertriebenes Pathos von dem, was zwischen Veränderung und Beständigkeit, zwischen Vergänglichkeit und Ewigkeit liegt. In diesem Kontext sieht er den stets lernfreudigen,jungen Menschen voller Entdeckungsdrang, der sich nicht zufrieden gibt, bevor er seine Ziele erreicht hat.
In einer Gesellschaft, die immer verwöhnter, hektischer und unzufriedener wird, erhält seine Musik einen besonderen Stellenwert.
Seit zwei Jahren spielt er Konzerte in ganz Bayern-mal nur alleine mit Akustik-Gitarre, mal mit Liveband(E-Gitarre, Bass, Schlagzeug)-und
präsentiert die Songs seines Debüt-Ablums „Young Fast Running Man“, das am 5. November 2016 veröffentlicht wurde.

 

The Air We Breathe


Wenn die Seele schreit und Musik die einzige Chance ist gehört zu werden, entstehen Songs wie die von „The Air We Breathe“. Melancholie ist der Grundstein für den gefühlvollen Alternative/Pop-Sound der 4 Musiker.
Aus den unterschiedlichsten Ecken der Musikgenres kommend, trafen sie sich um gemeinsam an ehrlicher, entschleunter, melodiöser Musik zu feilen. Im Prinzip hat jeder Mensch eine melancholische, gefühlvolle und tieftraurige Seite. In diesem hektischen, vom Leistungsdruck fast erschlagenem Alltag fällt es nur zunehmend schwer das zu zu lassen.
Songs wie „Letters“ oder „Shame“ erzählen vom verloren sein, von Einsamkeit, Verlust und dem was danach kommt. Songs wie „Ask You“, „Childhood Dream“ oder „Believe In You“ beschreiben das Auf und Ab. Das Karussell „Leben“. Zwischen Liebe und Schmerz, zwischen nie enden wollender Helle und unendlicher Dunkelheit. Alle Songs haben aber die Botschaft genauer hinzusehen, intensiver zu leben, angreifbarer, verletzlicher zu sein.

 

Radio Haze

Jenseits ausgetretener Pfade der derzeit vorherrschenden, eindimensionalen Retro-Rock Welle hinterlassen RADIO HAZE ihre eigenen Fußstapfen auf der Landkarte der heutigen Rockmusik. Gespickt mit einprägsamen Riffs, mehrstimmigen Gesängen und in bester DIY-Manier präsentieren die drei Musiker aus Abensberg/Regensburg/Nürnberg ihren zeitlosen Haze-Rock mit gelegentlichen Blue-Notes und psychedelischen Ausflügen.
Zu Beginn eigentlich nur als Studioprojekt gedacht, haben RADIO HAZE mit ihrer ersten EP „Vitamin R“ (Herbst 2007) und der ersten LP „Mycelium“ (Jan 2009) bereits ihre Wurzeln geschlagen, doch seit der zweiten LP „The Growth“ (Dez 2010) sind sie auch zur festen drei-Mann Live-Band herangewachsen und auf bestem Wege, jedes Rock 'N' Roll-Herz zu entflammen! So stecken Phil Janoske (Git/Vox), Robert „Hubi“ Hofmann (Bass/Vox) und Michael „Air“ Hofmann (Drums/Vox) sowohl vollelektrisch, als auch unplugged jede Bühne in Brand

 

Gebrüder Mühlleitner

Viele Bands können mit einer beeindruckenden Biographie aufwarten und eine spannende Geschichte darüber erzählen, wie sie sich kennen gelernt haben und wie sich ihr musikalischer Werdegang abgezeichnet hat und wie dann doch alles anders kam. Wir nicht.
Unsere Geschichte beginnt zu einer Zeit, in der weitsäumende Buchenwälder Europa noch unabhängig von Papierimporten machten, verbleiter Sprit und FCKW noch unbedenklich waren, Alf der Maßstab für gute Fernsehunterhaltung war und sich Woody Allen auf dem Höhepunkt seines literarischen Schaffens befand. In den 1980ern. Wir lernten uns kennen als Daniel ein Jahr und vier Monate alt war und waren uns von Anfang an sehr sympathisch, brauchten allerdings noch einige Jahre bis wir anfingen, zusammen Musik zu machen.
Mittlerweile haben sich auch einige tapfere Mitstreiter gefunden, die mit uns auf die größeren Bühnen klettern: ein erfahrenen Bierzeltmusikanten an der Tuba, ein weltmännischen Profiorchestermusiker an der Trompete, eine grazile Soulsängerin, die ihrer Melodien auch auf einer Gießkanne spielt und ein sanguinisch anmutender akkordeonspielender Waldorflehrer. Das nächste Konzert wird sicher der Hit.

 

EDL

„Der Ernst des Lebens“ ist los: Die gleichnamige Band um den Songwriter Hans „Hane“ Ernst garantiert für knackigen Mundart-Rock´n´Roll mit bayerischen Texten – in einer Besetzung mit drei Gitarren, Bass und Schlagzeug. Und natürlich dem typischen Augenzwinkern. Denn der „Ernst des Lebens“ (EDL) nimmt nichts so ernst, wie es ist. Dabei ist Ernst bereits über 25 Jahre alt – so lange gibt es die Rock´n´Roll-Combo schon, die sich gern als Oberpfälzer Reinkarnation der „Georgia Satellites“ sieht. Mit dieser US-Band verbindet sie eine Vorliebe für Gitarren
Rock mit einem Schuss Blues und einer Prise Country. Nur dass EDL nicht von staubigen Landstraßen singt, sondern über die hiesige B 14. Oder über „Alte Rock´n´Roller“ (Titel der letzten CD), den „Herr Ober“ oder schlicht und bitterbös „Es lebe die Oberpfalz“. Außer den klassischen EDL-Songs hat die Band auch viele neue Kompositionen im Live-Gepäck und arbeitet derzeit an einer neuen CD. Im EDL-Aufgebot stehen lauter alte Hasen: Neben Frontmann Hane Ernst bedienen die beiden „Amberger Gitarrenlegenden“ Martin Gruber und Jeff Fichtner die Lead-Gitar
ren, Whisky Wisgickl zupft den Bass, und Hubert „Zeus“ Stepper trommelt, was das Zeug hält. Anders als viele Deutsch-Rocker kommt das Quintett in seinen Songs ohne moralischen Zeigefinger aus. Nichts ist so ernst, wie‘s gemeint ist – erlaubt ist, was rockt. Diese Devise führte die Band vom legendären AntiWAA-Festival in Burglengenfeld bis ins Vorprogramm der „Spider Murphy Gang“ oder von Willy Michl, der EDL schon als „Super Bluesband“ adelte. Seit 2012 spielte EDL zudem mehrmals im Vorprogramm des Band-Heroen Dan Baird (Georgia Satellites).