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Young Fast Running Man supported by The Air We Breathe 13.01.2018

 

Young Fast Running Man

Auf seinem selbstbetitelten Debüt Album vereint der Solokünstler Young Fast Running Man Elemente des traditionellen Blues, Rock der 60er Jahre, Country und Folk.Die Bandbreite reicht von klassischen Techniken wie Blues Slide Gitarren, opentuned acoustic fingerstyle,Blues Harps bis hin zu mit Bläsern und Streichern unterlegten Balladen, sowie dem Einsatz von Mandoline und Mundharmonika. Gerade bei letzterem Instrument schwingt der Einfluss von Neil Young mit, aber auch musikalische Urväter wie John Mayall, Bob Dylan und The Kinks haben ihren Fußabdruck hinterlassen.Um aber nicht in bloßer Nostalgie verhaftet zu bleiben, lässt sich Young Fast Running Man genauso von modernen Künstlern wie Eddie Vedder, I am Kloot oder Black Rebel Motorcycle Club beeinflussen.

Eine besonders wichtige Inspiration für den Münchner Fabian Hertrich waren und sind seine Brüder, die nicht nur seit frühester Kindheit seine musikalische Laufbahn begleitet haben, sondern auch heute zum Teil noch den harten Kern seiner Live-Band bilden.
Die im Namen angedeutete Rastlosigkeit spiegelt sich in seinen Texten wieder, die sehr oft auf Reisen entstanden sind. Mit seinen Songs vermittelt er diese Art Fernweh, die einen unweigerlich ins Träumen bringt, wie es wohl wäre mit genau diesem Sound einfach ins Auto zu steigen und davonzufahren.

Authentizität ist bei Young Fast Running Man keine hohle Phrase. Man nimmt dem ursprünglich aus Niederbayern stammenden, charismatischen Songwriter seine in Lieder verpackten Reflexionen über sozialkritische Themen sofort und gerne ab. Mit einer tiefen, klangvollen Stimme besingt er den Lebensprozess und erzählt dabei kritisch, sowie ohne übertriebenes Pathos von dem, was zwischen Veränderung und Beständigkeit, zwischen Vergänglichkeit und Ewigkeit liegt. In diesem Kontext sieht er den stets lernfreudigen,jungen Menschen voller Entdeckungsdrang, der sich nicht zufrieden gibt, bevor er seine Ziele erreicht hat.
In einer Gesellschaft, die immer verwöhnter, hektischer und unzufriedener wird, erhält seine Musik einen besonderen Stellenwert.
Seit zwei Jahren spielt er Konzerte in ganz Bayern-mal nur alleine mit Akustik-Gitarre, mal mit Liveband(E-Gitarre, Bass, Schlagzeug)-und
präsentiert die Songs seines Debüt-Ablums „Young Fast Running Man“, das am 5. November 2016 veröffentlicht wurde.

 

The Air We Breathe

Wenn die Seele schreit und Musik die einzige Chance ist gehört zu werden, entstehen Songs wie die von „The Air We Breathe“. Melancholie ist der Grundstein für den gefühlvollen Alternative/Pop-Sound der 4 Musiker.

Aus den unterschiedlichsten Ecken der Musikgenres kommend, trafen sie sich um gemeinsam an ehrlicher, entschleunter, melodiöser Musik zu feilen. Im Prinzip hat jeder Mensch eine melancholische, gefühlvolle und tieftraurige Seite. In diesem hektischen, vom Leistungsdruck fast erschlagenem Alltag fällt es nur zunehmend schwer das zu zu lassen.

Songs wie „Letters“ oder „Shame“ erzählen vom verloren sein, von Einsamkeit, Verlust und dem was danach kommt. Songs wie „Ask You“, „Childhood Dream“ oder „Believe In You“ beschreiben das Auf und Ab. Das Karussell „Leben“. Zwischen Liebe und Schmerz, zwischen nie enden wollender Helle und unendlicher Dunkelheit. Alle Songs haben aber die Botschaft genauer hinzusehen, intensiver zu leben, angreifbarer, verletzlicher zu sein.